Braindumping – die einfachste Methode, mit dem Schreiben anzufangen

Ganz gleich, ob Anschreiben, Blogartikel oder Bachelor-Thesis: häufig wissen Leute nicht, wie sie ihren Text anfangen sollen. Und das blockiert sie dann dermaßen, dass sie überhaupt nicht mit dem Schreiben anfangen.
Braindumping: Brain (Gehirn) + Dumping (abladen)
Braindumping ist bei fast jeder kreativen Aufgabe die Methode meiner Wahl: dabei kippe ich alles, was mir zu meinem Text im Kopf herumfährt, ungeordnet in ein Dokument. Das hat zwei große Vorteile:
Ein Problem, das mir bei Gesprächen über das Texten/Schreiben sehr häufig begegnet, ist, dass die Leute alles der Reihe nach schreiben möchten. Also z.B. bei einer Pressemitteilung mit der Headline anfangen, dann mit dem Lead weitermachen, bevor sie zum Einstieg und zum Haupttext übergehen. Und wenn sie dabei schon bei der Headline ins Stocken geraten, kommen sie erst gar nicht zum Rest. Die Folge: massive Aufschieberitis. Braindumping ist dabei eine sehr elegante Methode, die Angst vor dem weißen Blatt zu besiegen.
Fertig!
10 Punkte klingen auf den ersten Blick nach wahnsinnig viel. In der Realität ist Braindumping die meiner Meinung nach einfachste und schnellste Methode, um mit dem Schreiben anzufangen und Ideen einfach mal zu sammeln – trotz ein bis drei mal drüber schlafen ;-D – denn letztendlich schreibt man nur eine relativ kurze Zeit.
Braindumping ist auch das Erste, das ich mit meinen Kunden im Rahmen der Creative-Co-Creation mache – einfach mal alles unzensiert und unsortiert aus dem Gehirn kippen! Sortieren, wegstreichen und ausformulieren kann man später immer noch – aber das Anfangen sollte man nicht auf später verschieben!
Bei Braindumping gilt: Quantität ist dein Freund und aus dem anfänglichen Wortchaos erwächst sehr schnell ein sauber strukturierter Text. Also, los geht’s! Just du…mp it!

ÜBER MICH: Blog like nobody’s reading! Das ist meine Philosophie, mit der ich mein Content-Imperium aufbaue. Seit meinem ersten Blogartikel am 1. August 2005 sind über 1.200 Blogartikel dazugekommen – und eine glasklare Positionierung, eine starke Reputation und ein erfolgreiches Familien-Online-Business. Bloggen ist für mich Hobby, Leidenschaft und persönliche Weiterentwicklung. Und erst danach mein Akquisemotor und Umsatzbringer. Im Laufe meines 20-jährigen Blog-Abenteuers habe ich Begriffe geprägt, wie Content-Ängst und dynamisches Bloggen. Heute bin ich das beste Beispiel dafür, dass wir mit Persönlichkeit, Mut und Verletzlichkeit einen profitablen Blog aufbauen können, auch ohne den schwarzen Gürtel im Technik-Kungfu zu haben. Von der Festan(gst)stellung zum Leben in kreativer Freiheit: Dein Blog machts’s möglich!
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