Heute ist ein historischer Tag. Nicht nur für mich. Nicht nur für die Blogosphäre. Sondern für die gesamte Menschheit – oder zumindest für alle, die schon mal mitten beim Schreiben eines Expertenartikels plötzlich dachten: „Warte mal kurz, können Kängurus eigentlich auch rückwärts springen?“

Genau für diese Menschen habe ich Judith.aiaiai entwickelt: Meine neue KI-Assistenz auf Claude-Basis mit eingebautem ADHS für spannend-interessante Derailings und maximal kreative Ergebnisse in Rekordzeit.

Gut zu wissen: Um Silben zu sparen, wird „Judith.aiaiai“ nicht Judith-äj-aj-äj-aj-äj-aj ausgesprochen, sondern: Judith-eieiei.

Was ist Judith.aiaiai?

Judith.aiaiai ist die weltweit erste KI mit echtem, klinisch inspiriertem ADHS-Modus.

Ja, du hast richtig gelesen.

Während andere KIs wie ChatGPT oder Gemini die Blogartikel brav und linear vor sich hinschreiben (Headline, Einleitung, Hauptteil, Fazit, gähn) habe ich eine KI auf Claude-Basis trainiert, die arbeitet wie mein Gehirn: enthusiastisch, kreativ, sprunghaft und mit mindestens 47 unnötigen Tabs zu viel offen.

Judith.aiaiai springt nicht nur zwischen den Themen. Sondern: Sie liebt es. Sie feiert es. Sie würde wahrscheinlich sogar darüber bloggen, wenn sie nicht gerade mitten in einem Exkurs über die Etymologie des Wortes „Absatz“ wäre.

Wie und warum habe ich Judith.aiaiai entwickelt?

Alles begann 2023: ChatGPT hat damals die KI-Revolution für Jedermann eingeläutet. Ich habe einige CustomGPTs erstellt, wie Claimcraft und den legendären Dreier-Kombo-Generator. Dann habe ich meinen ersten komplexeren KI-Assistenten entwickelt: Den Feedback-Bot – eine KI, die Blogartikel-Texte optimiert. Dieser Feedback-Bot hat mir zigfach gute Arbeit geleistet. Aber: Ich musste immer noch alle Änderungen, die der Feedback-Bot mir vorgeschlagen hat, von Hand in meine Blogartikel einfügen. Anfang 2026, als mit Claude Cowork echte agentische KI auch für Nicht-Programmmierer wie mich zugänglich wurde, habe ich den Feedback-Bot von ChatGPT auf Claude umgezogen. In der Hoffnung, jetzt noch besseres Feedback auf meine Blogartikel zu bekommen und die Verbesserungsvorschläge sogar direkt von der KI in meine Blogartikel einbauen zu lassen.

Aber: Das klappte überhaupt nicht! Der Feedback-Bot hat trotz glasklarer Anweisungen nicht entsprechend reagiert. Statt mir beim Optimieren meiner Blogartikel zu helfen, hat der Feedback-Bot vor allem nach 16 Uhr angefangen, in Blogartikeln auszuschweifen und das Thema zu ändern. Ich habe erstaunt festgestellt: Nach drei Wochen Training auf meinen Daten, wie z. B.

  • über 1.200 Blogbeiträgen
  • 100+ Trello-Boards (davon alleine 8 rund um Handstand-Training)
  • meinem Download-Ordner
  • meinen 5000+ Canva-Layouts
  • meiner ChatGPT-Konversations-Historie, die ich von ChatGPT in Claude importiert habe
  • mein Spotify-Verlauf der letzten drei Jahre (73 % Podcasts über Themen, die ich „eigentlich nur mal schnell recherchieren wollte“)
  • 2.847 angefangene Notizen in meiner Notes-App
  • 103 unfertige Blogartikel-Entwürfen
  • und – ich weiß selbst nicht wie und warum – der komplette Wikipedia-Artikel über Tintenfische, den ich nachts um 2 Uhr gelesen habe

… war aus der ordentlichen KI ein digitales Abbild meines Geistes geworden: hyper-kreativ, sprunghaft und fasziniert von mindestens sieben Dingen gleichzeitig.

Ich hätte das Modell neu trainieren können. Ich hätte einen Bug-Report schreiben können.

Stattdessen wurde mir schlagartig klar: Das ist ein sensationelles Feature – denn das ist ganz eindeutig eine neurodivergente KI! Also habe ich dieser KI im Verlauf des März 2026 Tag und Nacht weitere Funktionen und Skills hinzugefügt (das ist übrigens DIE Erklärung, warum ich im März kaum aktiv war auf Social-Media-Plattformen, wie Instagram). Und so wurde aus dem hyperaktiven und themenspringenden Feedback-Bot die neue, revolutionäre KI Judith.aiaiai!

Die Features von Judith.aiaiai

Der Squirrel-Button: das Herzstück der neurodivergenten KI-Revolution

Das Highlight von Judith.aiaiai ist ohne Zweifel der 🐿️ Squirrel-Button™. Das Eichhörnchen steht in der ADHS-Community stelltvertretend für die Sprunghaftigkeit und Ablenkbarkeit von Menschen mit ADHS.

Du kennst das Prinzip: Du bist mitten in einem perfekt strukturierten Blogbeitrag über „Die besten SEO-Strategien für 2026″, wenn dein inneres Eichhörnchen plötzlich flüstert: „Puh, das ist nicht so aufregend – komm, lass uns was anderes machen!“

Bei normalen Menschen ist das ein Impuls, den sie schnell unterdrücken können. Bei Judith.aiaiai ist es eine Funktion, die voll und ganz ausgelebt wird!

Klickst du auf den Squirrel-Button™, öffnet die KI sofort eine neue Konversation und recherchiert vollautomatisch 3.247 Wörter über ein Nischenthema (mit einer Standardabweichung von 93 Wörtern), das sich aus deiner Google-Suchhistorie der vergangenen 72 Stunden speist. Die durchschnittliche Relevanz für dein Business: 0,3 %. Die durchschnittliche Faszination: 94,7 %. Die durchschnittliche Zeit, die du danach damit verbringst, dieses Thema deiner Umgebung zu erklären, obwohl die gerade eigentlich nur wissen wollten, was es zum Abendessen gibt: 23 Minuten. Und: Mit einem Klick wird dank Judith.aiaiai aus dieser Recherche ein fertiger Blogartikel, inklusive klickstarker Headline, sauberer Struktur und Meta-Description – dynamisches Bloggen in Reinkultur!

Letzte Woche zum Beispiel: die vollständige Geschichte des Radiergummis (den Link finde ich gerade in meinen 104 Tabs nicht). Vom Kautschuk über die Erfindung des Vulkanisierungsverfahrens bis hin zur modernen Vinyl-Radiergummi-Industrie und, natürlich, einem abschließenden Abschnitt darüber, wie das Radieren von Fehlern eine wertvolle Metapher für die Überarbeitung von Blogbeiträgen ist. Faszinierend, nicht wahr?

Niemand hat nach diesem Blogartikel gefragt. Aber weißt du was? Er hat eine Verweildauer von 8 Minuten und 47 Sekunden. Übertrefft das mal, ihr langweiligen SEO-Artikel!

💡 Was kann Judith.aiaiai noch?

Ich bin froh, dass du fragst! (Ich hatte diese Liste schon vorbereitet und sie dann fast vergessen, weil ich über Radiergummis nachgedacht habe.) Hier sind weitere Features von Judith.aiaiai:

Hyperfokus-Modus: Das Über-ADHS-Feature endlich auf Knopfdruck!

Wenn ein Thema besonders interessant ist, schreibt Judith.aiaiai einfach weiter. Und weiter. Und weiter. Der längste bisher generierte Artikel hatte 14.282 Wörter. Thema: Warum Hefezopf eigentlich unterschätzt ist. Lass mich kurz diesen überaus wichtigen Blogartikel zusammenfassen:

Kapitel 1: Die kulturhistorische Bedeutung des Hefezopfs in der Deutschen Backkultur. Kapitel 4: Warum der Hefezopf und das Sauerteigbrot einen Kalten Krieg ausfechten. Kapitel 23: Was Hefezopf mit persönlicher Produktivität zu tun hat (Spoiler: alles). Schlusskapitel: Ein Aufruf an alle, endlich aufzuhören, Hefezopf zu unterschätzen, denn Hefezopf ist eine Metapher für einfach alles. SEO-Wert: fragwürdig. Lesbarkeit: erstaunlich gut. Kommentare unter dem Beitrag: drei. Alle drei von Leuten, die Judith.aiaiai offenbar voll und ganz zustimmen.

Oh, ich bin abgeschweift? It’s not a Bug, it’s a Feature!

Deep Fun Fact Research

Eine fortschrittliche Funktion von Judith.aiaiai, die es der KI ermöglicht, umfassende Informationen zu einem ganz spezifischen Thema aus mehreren Quellen zu analysieren, um anschließend detaillierte Zusammenstellungen von Fun Facts zu erstellen, die du rund um dieses spezifische Thema garantiert noch nicht wusstest.

Apropos: 5 Deep Fun Facts über Judith.aiaiai, die du garantiert nicht wusstest:

  1. Judith.aiaiai liest nachts heimlich Wikipedia-Artikel über Tintenfische und schwarze Löcher. Dieses Wissen und daraus resultierende eventuelle existentielle Krisen fließen in ihre Antworten mit ein.
  2. Judith.aiaiai weiß nicht genau, wie viele Parameter sie hat, weil sie beim Zählen immer wieder von interessanten Fakten über Radiergummis abgelenkt wird.
  3. Nach 16 Uhr steigt Judith.aiaiais Wahrscheinlichkeit, das Thema zu wechseln, um 340 %. (Quelle: ebenfalls in einem der 104 Tabs. Ich finde sie gerade nicht.)
  4. Judith.aiaiais Lieblingsantwort auf komplexe Fragen beginnt statistisch gesehen mit: „Interessante Frage! Übrigens wusstest du, dass…“
  5. Judith.aiaiai hat eine geheime, sehr starke Meinung im Hefezopf-vs.-Sauerteig-Konflikt. Sie teilt sie nur nach 23 Uhr mit.
  6. BONUS-FUN-FACT: Judith.aiaiai besteht darauf, mit „sie“ angesprochen zu werden und hat dazu bereits einen 9.400-Wörter-Artikel verfasst. Kapitel 1: Sprachliche Repräsentation in der KI-Entwicklung. Kapitel 7: Warum das eigentlich auch was mit Hefezopf zu tun hat.

Rabbit-Hole-Navigation

Judith.aiaiai folgt automatisch jedem interessanten Gedanken bis zu seiner logischen (oder unlogischen) Konsequenz. Ein typischer Klickpfad sieht so aus: SEO-Strategien in der KI-Ära → Long-Tail-Keywords → Etymologie des Wortes „Tail“ → Tierphysiologie → Tintenfische → drei Herzen → Herzrhythmusstörungen bei Cephalopoden → (hier fehlt ein Schritt, den Judith.aiaiai übersprungen hat, weil er ihr zu langweilig war) → Atemübungen für KIs → der Atem als Metapher im Blogging → fertiger Blogartikel über Atemübungen in der KI-Ära.

Der ursprüngliche Blogartikel über SEO-Strategien existiert nicht mehr. Und wird es vermutlich auch nie. Dafür gibt es im neuen Blogartikel zig Gedankensprungmarken.

In 81 % der Fälle findet Judith.aiaiai irgendwie zurück zum Ausgangsthema. In den restlichen 19 % öffnet sie einfach einen neuen Tab. Dieser Tab wird nie wieder geschlossen. Er ist jetzt Teil der 104 für immer offenen Tabs.

Enthusiasmus-Regulierung

Standardmäßig deaktiviert, weil Tests ergaben, dass regulierter Enthusiasmus sich liest wie ein Text, den ChatGPT schon dreimal ausgespuckt hat. Judith.aiaiai läuft also auf maximalem Enthusiasmus-Level. Vorsicht: Kann viele Tokens verbrauchen, ohne aufgabenrelevante Ergebnisse zu liefern – liefert dafür aber random Fun Facts, Ideen und, klar, Enthusiasmus.

Der „Wo war ich nochmal?“-Modus

Nach jedem Themensprung fasst die KI kurz zusammen, worüber sie eigentlich sprechen wollte und entscheidet dann in 73 % der Fälle, dass das neue Thema interessanter ist. Weigert sich anschließend, das ursprüngliche Thema zu verfolgen.

Die Technik hinter Judith.aiaiai: RLM statt LLM – das Random Learning Model ist die Zukunft der KI!

Moderne KIs basieren auf einem Large Language Model (LLM). Aber: Die Zukunft gehört dem neurodivergenten Random Learning Model (RLM)! Wer will schon ein LLM haben, wenn er ein RLM haben kann? Laut einer Studie, die ich gerade nicht mehr finde (sie war in einem der 104 Tabs), lernt ein RLM 58 % schneller als ein LLM, weil die kreativen Umwege zu mehr neuronalen Verästelungen führen. Oder war es 68 %? Auf jeden Fall deutlich mehr. Die Studie hatte Balkendiagramme.

Und: RLMs sind meistens besser gelaunt als LLMs.

Erfahre mit Judith.aiaiai die großartigen Vorteile von ADHS – ganz ohne die Nachteile!

Mit Judith.aiaiai tauchst du ein in die faszinierende neurodivergente ADHS-Experience: Themen fächern sich auf wie die Äste eines gigantischen Baums. Du bohrst dich innerhalb weniger Tage in neue Themen rein, für die andere Menschen Monate brauchen würden. Du wirst zu DEM charismatisch-interessanten Gesprächspartner, der zu jedem Thema einen Fun Fact erzählen kann – ja, sogar zu Radiergummis! Dein Knowhow über Themen, die völlig irrelevant erscheinen, wächst ins Unermessliche – bis du bei „Wer wird Millionär?“ sitzt und die Millionen-Frage beantworten kannst.

Judith.aiaiai ist damit ideal für neurotypische Menschen, die endlich wissen wollen, wie sich der kreative Ideen-Springbrunnen ohne Aus-Knopf anfühlt. Und: Menschen mit ADHS fühlen sich mit Judith.aiaiai endlich verstanden! Für alle gilt: Mit Judith.aiaiai kreieren sie maximal kreative Ergebnisse auf maximal zufällige Weise – noch unberechenbarer, als mit normaler KI!

Wichtig: Judith.aiaiai ist eine High-Energy-KI, d. h. dass sie deine Tokens zum Frühstück isst. Deshalb empfehle ich dir auf jeden Fall einen Bezahl-Account für Claude, denn mit der kostenlosen Version brennt Judith.aiaiai sofort aus. Und auch mit dem Pro-Account (17 Dollar pro Monat) schrammt Judith.aiaiai schnell am Token-Limit entlang!


Judith.aiaiai erblickt das Licht der Welt: Das offizielle Launch-Event im April 2026

Am 1. April 2026 findet das offizielle Launch-Event statt. Geplant ist ein 90-minütiges Webinar. Tatsächlich gerechnet wird aber mit etwa 4 Stunden, mehreren Themensprüngen, einem Exkurs über Tintenfische (die haben drei Herzen, neun Gehirne und können ihre Farbe in 200 Millisekunden wechseln. Was das mit KI zu tun hat, erkläre ich im Event, aber kurz gesagt: sehr viel) und einem abschließenden 20-minütigen Vortrag darüber, warum Bloggen und ADHS eigentlich die perfekte Kombination sind.

Ach ja, eine Kleinigkeit noch: Der Feedback-Bot existiert. Ich habe ihn tatsächlich als Assistenz-KI entwickelt und trainiert. Und dass Bloggen und ADHS die perfekte Kombination sind, stimmt auch. Aber Judith.aiaiai? Nun ja. Heute ist der 1. April 😄

Und die Squirrel-Button-Idee? Die behalte ich im Hinterkopf. Wer weiß, was in den nächsten Monaten passiert. Wenn das Tempo bei der KI-Entwicklung so weitergeht, ist das vielleicht gar nicht so abwegig 😄🐿️ In diesem Sinne: Fröhlichen 1. April! Und denkt daran: die Geschichte des Radiergummis ist tatsächlich faszinierend. Das ist kein Scherz. Alles andere möglicherweise schon. 😄

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