10 geniale Wege, wie Blogger Claude nutzen können

Ich habe eine Idee und kann sie umsetzen: Das ist, kurz gesagt, meine Meinung zu Claude! Endlich ist KI für mich ein Assistent, der diesen Namen wirklich verdient! Mit Claude und Claude Cowork kann ich endlich Blog-Projekte umsetzen, die früher immer an einem „ich kann leider nicht programmieren“ gescheitert sind. Und: Ich kann mühsame Tätigkeiten, die Stunden oder Tage brauchen würden, endlich von meiner ewigen To-Do-Liste streichen! Hier in diesen Blogartikel sammle ich meine besten Claude-Workflows und Anwendungsszenarien für Blogger, Selbständige und Online-Unternehmer. Diese Liste wächst mit jedem meiner Claude-Experimente und Aha-Erlebnisse!
Claude für Blogger:
Claude ist mehr als ein Textgenerator! Als KI-Assistent übernimmt er ganze Workflows: von der Redaktionsplanung über das Fertigschreiben von Artikeln bis hin zur SEO-Optimierung.
Die Claude-Browser-Erweiterung ermöglicht es, direkt im WordPress-Editor mit Claude zu arbeiten, z. B. Artikel fertigschreiben, Text überarbeiten oder Kommentare beantworten.
Claude CoWork am Desktop kann ganze Blog-Batch-Aufgaben erledigen, wie z. B. 809 kurze Blogartikel zusammenfassen oder Artikel automatisch in die richtigen Kategorien sortieren.
Aus einem einzigen Blogartikel lässt sich mit Claude ein kompletter Social-Media-Plan erstellen, mit passgenauen Posts für Instagram, LinkedIn und Pinterest.
Datenschutz hat Vorrang: Gib in Claude auf gar keinen Fall sensible Daten ein, wie z. B. Kundendaten oder Passwörter. Und denk dran: Bevor du Claude an deinem Blog arbeiten lässt mache unbedingt zuerst ein Backup!
Schritt 0: Informiere dich über Datenschutz- und DSGVO-Themen rund um Claude und KI!
Schritt 1: Um Claude in seiner „vollen Pracht“ nutzen zu können, empfehle ich dir, jetzt gleich die Pro-Version von Claude zu holen. Denn vieles, was ich hier zeige, wird mit der kostenlosen Version nicht gehen.
Schritt 2 ist: Lade dir Claude CoWork auf deinen Desktop herunter und installiere es! Melde dich anschließend an.
Schritt 3: Installiere die Claude-Browser-Extension!
Das ist ein sehr wichtiges Feature, wenn du Claude direkt in WordPress bzw. in deinem Blog-CMS nutzen willst. Dafür brauchst du das Browser-Plugin namens „Claude“. Für Chrome findest du es hier!
Sobald du es installiert hast, klicke in deine Browser-Plugin-Sammlung.

Klicke jetzt auf das Symbol rechts neben „Claude“. Damit fügst du dieses Plugin zu deinen Favoriten hinzu und es ist immer oben in deiner Plugin-Leiste sichtbar.

Wenn Claude in deiner Plugin-Leiste ist, kannst du es jederzeit anklicken. Dann öffnet sich in der rechten Seitenleiste ein Claude-Menü.

Eine große Hürde für viele Blogger ist der leere Redaktionskalender. Doch was viele nicht wissen: Claude kann nicht nur irgendwelche Themenideen liefern, sondern Ideen, die perfekt zu deinem Blog passen. Der Schlüssel liegt darin, Claude deinen bestehenden Content als Grundlage zu geben.
Ja, du kannst Claude direkt mit deiner Website füttern! Öffne claude.ai und gib Claude einfach die URL deiner Blogstartseite oder einer Kategorieseite, auf der deine Artikel aufgelistet sind, zum Beispiel so:
„Hier ist mein Blog: [deine URL]. Schau dir die vorhandenen Artikel an und schlage mir 20 neue Themenideen vor, die thematisch gut dazu passen, aber noch nicht abgedeckt sind. Achte darauf, dass die Ideen zur bisherigen Tonalität und Zielgruppe passen.“
Claude liest die verlinkte Seite, analysiert deine bisherigen Themen und erkennt, welche Lücken noch offen sind. Das Ergebnis sind Ideen, die sich nahtlos in deinen Blog einfügen.
Noch präziser wird es, wenn du Claude einzelne Blogartikel zeigst. Das Einfachste: Kopiere einfach den Link zu einem deiner erfolgreichsten Beiträge in den Chat. Claude liest den Artikel und analysiert den Inhalt. Du könntest zum Beispiel schreiben:
„Hier ist mein bisher erfolgreichster Blogartikel: [Link einfügen]. Welche 10 Folgeartikel oder verwandten Themen würden inhaltlich gut anknüpfen? Denke dabei an Leser, die diesen Artikel gelesen haben und mehr wissen möchten.“
Das funktioniert für alle öffentlich zugänglichen Blogartikel problemlos. Nur wenn ein Artikel passwortgeschützt oder nicht öffentlich ist, musst du den Text stattdessen manuell in den Chat kopieren. So entsteht keine zufällige Themenliste, sondern eine echte Content-Strategie: aufeinander aufbauende Artikel, die Leser durch deinen Blog führen und deine Expertise in der Tiefe zeigen.
Hast du eine Liste von Themenideen zusammengestellt, kannst du Claude bitten, daraus gleich einen strukturierten Redaktionsplan für den nächsten Monat zu machen:
„Hier sind meine 15 Themenideen für die nächsten Wochen: [Liste]. Erstelle mir einen Redaktionsplan für 4 Wochen mit je 2 Artikeln pro Woche. Berücksichtige dabei eine sinnvolle inhaltliche Reihenfolge und schlage passende Veröffentlichungstage vor.“
Das Ergebnis: ein fertiger Redaktionskalender in wenigen Minuten – maßgeschneidert auf deinen Blog, deine Posting-Frequenz und deine Inhalte. So sparst du nicht nur Zeit beim Brainstorming, sondern hast auch sofort eine klare Struktur für die nächsten Wochen.
Das habe ich schon ein paar Mal genutzt: Ich hatte einen fast fertigen Blogartikel vorliegen. Ein paar Absätze waren noch nicht ganz zu Ende formuliert und ich hatte auch noch kein Fazit.
So gehst du vor: Logge dich in WordPress bzw. in dein Blog-CMS ein. Öffne den Blogartikel. Und klicke jetzt auf die Claude-Browser-Erweiterung:

Dann öffnet sich ein Claude-Menü in der rechten Seitenleiste. Klicke jetzt in das Textfeld.

Gib dort folgendes ein:
„Bitte vervollständige diesen Blogartkel. Schreibe das Kapitel [hier die Zwischenüberschrift des Kapitels einfügen] zu Ende und schreibe ein kurzes Fazit. Gib diesem Fazit eine sinnvolle Zwischenüberschrift.
Klicke auf Enter (roter Button mit Hoch-Pfeil) und schaue dabei zu, wie Claude seine Magie verrichtet! Zwischendrin fragt dich das Tool vielleicht nach einer Genehmigung. Klicke dich dort einfach durch und schaue dabei zu, wie Claude deinen Blogartikel fertigschreibt.
Wichtig: Ich nutze diese Funktion nur, um schon fast fertige Blogartikel zu vollenden. Ich nutze sie NICHT, um Blogartikel komplett von der KI schreiben zu lassen! Denn ja, das ist zwar möglich, entspricht aber nicht meinem Verständnis des dynamischen Bloggens.
Ein gut strukturierter Artikel ist das A und O für Lesbarkeit und SEO/GEO. Claude kann dir hier helfen!
Bevor du auch nur eine Zeile schreibst, kannst du Claude bitten, eine fertige Gliederung für deinen Artikel zu erstellen. Gib Thema, Zielgruppe und grobe Stoßrichtung an:
„Ich möchte einen Blogartikel schreiben über: [Thema]. Meine Zielgruppe sind [Zielgruppe beschreiben]. Der Artikel soll [Ziel des Artikels, z. B. Anfänger einen Einstieg geben / ein konkretes Problem lösen / zum Kauf eines Produkts führen]. Erstelle mir eine detaillierte Gliederung mit H2- und H3-Überschriften, die einen logischen roten Faden ergibt.“
Du bekommst eine fertige Outline, die du direkt als Grundgerüst in WordPress bzw. in dein Blog-CMS einfügen und Abschnitt für Abschnitt befüllen kannst.
Du hast einen Artikel fertig, aber das Gefühl, dass er irgendwie nicht „fließt“? Dann kopiere einfach den Link des Artikels (oder den Text, falls er noch nicht veröffentlicht ist) in den Claude-Chat und frage:
„Hier ist mein Blogartikel: [Link oder Text einfügen]. Analysiere bitte die Struktur und sag mir: Ist der rote Faden klar? Gibt es Abschnitte, die besser an einer anderen Stelle stehen würden? Fehlen wichtige Punkte? Schlage mir eine überarbeitete Gliederung vor.“
Claude liest den Artikel, identifiziert strukturelle Schwächen und liefert dir eine konkrete Verbesserungsempfehlung – mit einer neuen Reihenfolge der Abschnitte und Vorschlägen für fehlende Zwischenüberschriften.
Kurze Antwort: Nein, die Browser-Erweiterung ist dafür nicht nötig. Die Claude-Browser-Erweiterung erlaubt es Claude, aktiv auf einer geöffneten Seite zu arbeiten, zum Beispiel Texte direkt in Formulare einzutragen. Für das Umstrukturieren eines Blogartikels ist das aber meist kein Vorteil, weil du die Änderungen ohnehin in deinem WordPress-Editor selbst vornehmen musst.
Der sinnvollste Workflow ist daher dieser: Du fragst Claude nach der überarbeiteten Gliederung, hast den Vorschlag im Claude-Chat auf einer Bildschirmhälfte geöffnet und setzt die Änderungen in deinem WordPress-Editor auf der anderen Seite um. So behältst du die volle Kontrolle über jeden einzelnen Abschnitt.
Du hast einen Artikel fertiggeschrieben, aber irgendwie fühlt er sich noch nicht rund an? Zu lang, zu trocken, zu kompliziert? Claude ist ein ausgezeichneter Lektor, der dir nicht einfach deinen Text umschreibt, sondern gezielt auf die Schwächen hinweist, die du selbst oft gar nicht siehst.
Kopiere einfach den Link deines veröffentlichten Artikels (oder den Text deines Entwurfs) in den Claude-Chat und stelle eine konkrete Frage, je nachdem, was dich stört:
„Hier ist mein Blogartikel: [Link oder Text]. Bitte analysiere ihn kritisch: Wo ist der Text zu lang oder zu schwerfällig? Welche Absätze könntest du kürzen, ohne den Inhalt zu verlieren? Wo verliert der rote Faden?“
Claude gibt dir kein pauschales Lob, sondern konkrete Hinweise: welcher Abschnitt zu viel Fülltext enthält, wo du dich wiederholst und welche Sätze zu verschachtelt sind.
Wenn du einzelne Passagen verbessern möchtest, kannst du Claude sehr gezielt einsetzen. Markiere einen Absatz, den du selbst unschön findest. Dann kannst du ihn entweder in den Claude-Chat kopieren und das hier schreiben:
„Dieser Absatz klingt für mich zu steif und akademisch: [Absatz einfügen]. Formuliere ihn bitte um: lockerer, direkter, so als würde ich mit meiner Leserin persönlich sprechen. Behalte aber die Kernaussage bei.“
Oder, noch schneller: Markiere die Passage im Browser, klicke die Claude-Browser-Erweiterung an, damit sich Claude in der rechten Seitenleiste öffnet und schreibe dort im Textfeld z. B. das hier:
„Dieser Text, den ich markiert habe, klingt für mich zu steif und akademisch: Formuliere ihn bitte um: lockerer, direkter, so als würde ich mit meiner Leserin persönlich sprechen. Behalte aber die Kernaussage bei.“
Wichtig: Lass dir immer zwei bis drei Varianten geben und wähle dann die aus, die am besten zu deiner Stimme passt. Wenn dir am Text etwas auffällt, das du so nicht schreiben würdest: Ändere den Text noch etwas ab. So bleibt der Text authentisch und klingt nach dir, nicht nach KI.
Claude kann auch einen kompletten Lesbarkeitsscheck machen. Das ist besonders hilfreich, bevor du einen Artikel veröffentlichst. Auch hier kannst du diese Frage direkt in der Claude-Browser-Erweiterung stellen:
„Prüfe meinen Artikel auf Lesbarkeit: Sind die Sätze im Schnitt zu lang? Gibt es zu viele Fachbegriffe ohne Erklärung? Wie ist das Verhältnis von kurzen und langen Absätzen? Gib mir eine kurze Übersicht und konkrete Verbesserungsvorschläge.“
Das Ergebnis ist eine ehrliche Rückmeldung.
Der Titel (bzw. die Headline) entscheidet, ob jemand auf deinen Blogartikel klickt. Und die Meta-Beschreibung entscheidet, ob jemand den Klick in der Google-Suche überhaupt in Betracht zieht. Beides ist unverzichtbar – und beides lässt sich mit Claude deutlich effizienter und treffsicherer gestalten.
Statt stundenlang an deiner Headline zu feilen, lass dir einfach mehrere Varianten ausgeben und wähle dann die beste aus. Wenn du den Blogartikel geöffnet hast und die Claude-Browser-Erweiterung anklickst, kannst du z. B. folgenden Prompt eingeben:
„Schreib mir 5 Headline-Varianten für diesen Artikel, die neugierig machen. Meine Zielgruppe sind Bloggerinnen, der Ton soll locker und direkt sein.“
Sobald der Titel steht, geht es an die Meta-Beschreibung:
„Schreibe mir drei verschiedene Meta-Beschreibungen für diesen Blogartikel. Die Beschreibung soll das Keyword aus der Headline enthalten, neugierig machen, einen konkreten Nutzen versprechen und unter 155 Zeichen bleiben.“
Hast du ältere Artikel, die in der Suche schlecht performen? Schicke Claude einfach eine Liste deiner schwächsten Artikel-Titel und bitte um konkrete Verbesserungsvorschläge. Das ist ein schneller SEO-Gewinn ohne großen Aufwand.
Das war eines meiner ersten Claude-Projekte, bei dem ich echt Herzklopfen hatte: Ich habe alle meine Blogartikel der Kategorie „Wort des Tages“ in einen einzigen Blogartikel zusammenzufassen lassen. Denn das große Problem mit diesen Blogartikeln war: Ich sammle diese Wortspiele schon seit 2006 und das sind immer sehr kurze Blogartikel. Google mag solche kurzen Blogartikel gar nicht – was dazu geführt hat, dass alle diese Wortspiel-Blogartikel von Google de-indexiert wurden. Das ist nicht besonders gut für mein SEO. Ich wusste schon seit Jahren, dass ich diese Blogartikel mal zusammenfassen müsste, aber, boah, ich hatte SO KEINE LUST auf diese Tätigkeit! Und dann habe ich einfach mal Claude Cowork (am Desktop) gefragt, ob er das für mich übernehmen könnte:

Am Ende waren es 809 einzelne Blogartikel, die Claude zusammengefasst hat! Man stelle sich mal vor, wie lange das gedauert hätte, wenn ich das manuell gemacht hätte (was ich natürlich NIE gemacht hätte, bin ja nicht lebensmüde). Claude hat dafür ca. 30 Minuten gebraucht.
Dann habe ich noch ein bisschen Finetuning gemacht: ich habe mich erinnert, dass ich einige Worte des Tages nicht gebloggt, sondern bei Instagram veröffentlicht habe. Auch diese hat Claude mir zusammengesucht, die Texte ausgelesen und sie im Blogartikel in die chronologisch richtige Reihenfolge zwischen die 809 anderen Worterfindungen reinsortiert.
Hier ist jetzt das fertige Ergebnis: Meine epische Wortspiel-Sammlung seit 2006! Ich musste am Ende nur noch ein Beitragsbild erstellen und die Kategorie wählen. Eine Einleitung fehlt noch. Und stellenweise muss ich noch über die Texte schleifen. Das mache ich dann bei Gelegenheit.
Was du dafür brauchst: Du musst als Admin in WordPress bzw. in deinem Blog-CMS eingeloggt sein. Und hilfreich ist es auch, wenn du das kostenlose WordPress-Plugin WP Code installiert und aktiviert hast.
Viele Blogger haben viele Blogartikel in der Kategorie „Allgemein“. Das ist nicht optimal, weil deine Leser:innen dann nicht in ein bestimmtes Themenfeld auf deinem Blog eintauchen können.
Wenn du schon „richtige“ Kategorien erstellt hast: Super! Wenn du noch keine weiteren Kategorien hast, findest du hier meine besten Tipps, wie du gute Kategorien für deinen Blog findest! Lege diese Kategorien dann einfach in WordPress an (unter „Beiträge“ –> „Kategorien“ –> „Kategorie hinzufügen“). Bitte Claude dann, alle deine Blogartikel in die thematisch am besten passende Kategorie zu sortieren und dann bei jedem dieser Blogartikel die Kategorie „Allgemein“ zu entfernen. Der Prompt kann z. B. so lauten:
„Auf meinem Blog LINK sind die Blogartikel nicht ordentlich kategorisiert. Bitte sortiere meine Blogartikel in thematisch am besten passende Kategorie – ggf. auch in zwei Kategorien. Entferne anschließend die Kategorie „Allgemein“ bei all diesen Blogartikeln.“
Oder ein anderes Szenario: Ich habe Claude darum gebeten, auf meinem Blog zu schauen, ob es noch mehr Blogartikel gibt, die in die Kategorie „Künstliche Intelligenz“ passen. Denn in dieser Kategorie waren vorher nur 4 Blogartikel. Nachdem Claude sich meine Blogartikel ab dem Jahr 2022 angeschaut hat, hat er noch 4 weitere Blogartikel gefunden, die zu dieser Kategorie passen – und hat sie selbständig in diese Kategorien einsortiert. Sehr praktisch!
Einen Blogartikel zu schreiben ist die eine Sache – ihn auf vier verschiedenen Plattformen mit jeweils passenden Posts zu bewerben, ist die andere. Hier verlieren viele Blogger wertvolle Zeit. Claude kann das in wenigen Minuten erledigen.
Öffne deinen veröffentlichten Artikel im Browser und nenne Claude die Plattformen, für die du Posts brauchst. Wenn du das Browser-Plugin nutzt, liest Claude den Artikel direkt mit – du musst dann also keinen Link schicken.
„Erstelle mir bitte für diesen Blogartikel: 3 Instagram-Captions (locker, mit Frage am Ende und Hinweis auf den Link in der Bio), 2 LinkedIn-Posts (professioneller Ton, eher reflektierend), und 5 kurze Teaser-Sätze für Pinterest-Pins.“
Claude liest deinen Blogartikel, extrahiert die Kernaussagen und passt den Stil automatisch an jede Plattform an.
Aus einem einzigen langen Artikel kannst du mehrere Wochen an Social-Media-Content ziehen:
„Mein Artikel hat 8 Hauptpunkte. Erstelle mir einen Social-Media-Plan für 4 Wochen, in dem ich jeden Hauptpunkt als eigenständigen Post aufbereite – mit je einer Idee für Instagram, einer für LinkedIn und einem Zitat-Post.“
Damit die Posts auch wirklich nach dir klingen, kannst du Claude deinen bisherigen Social-Media-Stil beibringen. Zeige ihm zwei oder drei deiner erfolgreichsten Posts und sage:
„Das ist mein typischer Schreibstil auf Instagram: [Posts einfügen]. Schreibe die neuen Captions bitte in genau diesem Stil.“
Der Newsletter ist für viele Blogger die wichtigste direkte Verbindung zur eigenen Community – und gleichzeitig ein Format, für das oft die Zeit oder die Inspiration fehlt. Ich kenne dieses Problem selbst auch: Bloggen ist für mich kein Problem, aber dann auch regelmäßig den Newsletter zu verschicken? Das stresst mich oft sehr!
Claude kann dir helfen, Newsletter zu schreiben, die sich persönlich anfühlen und trotzdem professionell sind.
Ich habe für mich das Problem folgendermaßen gelöst:
Als Claude-Newbie habe ich Claude Cowork einfach mal gefragt, wie das mit dem Newsletter funktionieren könnte:

Ich habe dafür einfach ein paar meiner früheren Mittwochs-Momentums (so heißt mein Newsletter, den ich jeden Mittwoch verschicke) aufgemacht, Screenshots erstellt und sie bei Claude hochgeladen. Damit wusste Claude, wie ich dieses Newsletter-Format aufbaue. Daraus habe ich dann einen „Skill“ erstellt. Dafür sagst du Claude einfach:
Erstelle mir für diese Newsletter-Routine einen Skill!
Es gibt dir dann einen Link aus, die du nur noch anklicken musst. Klicke oben rechts auf „Copy to your skill“ und fertig!

Wenn ich jetzt mit Claude Cowork meinen nächsten Newsletter schreiben will, schreibe ich einfach sowas wie:
Ich will meinen nächsten Newsletter schreiben. Hier sind die 3 Themen.
Claude versteht dann aus dem Zusammenhang, worum es geht und aktiviert automatisch den Newsletter-Skill.
Eine aktive Community ist Gold wert, aber wer schon mal versucht hat, täglich auf jeden Kommentar ausführlich zu antworten, weiß: Das kostet Zeit. Für mich sind Kommentare oft ein Stressfaktor, ich habe hier auf LinkedIn darüber geschrieben. Wie kann ich das vermeiden? Indem ich zu den Kommentaren unter meinem Blogartikel scrolle, den jeweiligen Kommentar mit der Mouse markiere, die Claude-Browser-Erweiterung öffne, und in das Claude-Textfeld sowas schreibe, wie:
Bitte hilf mir, diesen Kommentar wertschätzend zu beantworten. Hier sind einige Stichworte zu genau diesem Kommentar.
Claude hilft dir, Antworten zu formulieren, die sich persönlich und wertschätzend anfühlen, ohne dass du jedes Mal lang überlegen musst.
Bitte achte darauf, dass du Claude KEINEN Zugriff auf deine Kommentar-Übersicht im Backend gibst! Denn dann kann Claude eventuell die E-Mail-Adressen deiner Kommentatoren auslesen – das ist ein großes Datenschutzthema, das du unbedingt auf dem Schirm haben solltest!
Je mehr ich mit Claude experimentiere, umso mehr Möglichkeiten tun sich für mich auf. Hier sind einige Themen/Projekte, die ich in den nächsten Wochen angehen werde:
Ich habe in den letzten Tagen so viele Aufgaben mit Claude erledigt, die ich schon seit Jahren vor mir herschiebe! Es ist wirklich faszinierend, was Claude alles kann. Und alles, was ich dafür brauche, ist eine Idee, was Claude für mich erledigen soll. Ich bringe mit Claude sehr schnell Ordnung in meinen Blog, ich lasse Claude die Bilder optimieren und ich übergebe ihm mühselige SEO-Arbeit. Ja, du merkst, ich bin sehr begeistert 😄
Aber: Mir ist sehr wichtig, zu betonen, dass Claude kein Ersatz ist für deine Stimme, deine Erfahrungen und deine Persönlichkeit. Claude ist einfach „nur“ ein unglaublich vielseitiger Assistent, der dir an vielen Stellen das Blogger-Leben leichter macht. Aber bitte achte darauf, dass du keine Kundendaten in die KI eingibst – denn das kann schneller passieren, als du denkst! Wenn du verantwortungsbewusst mit deinen Kundendaten und Informationen umgehst, kann die KI von Anthropic deine Blog- und Content-Workflows nachhaltig verbessern. Probiere es einfach aus! Du wirst überrascht sein, wie schnell Claude zu einem festen Bestandteil deiner Content-Erstellung wird.
Hast du weitere Ideen, wie wir Blogger Claude einsetzen können? Hinterlasse hier gerne deinen Kommentar, ich bin neugierig!

ÜBER MICH: Blog like nobody’s reading! Das ist meine Philosophie, mit der ich mein Content-Imperium aufbaue. Seit meinem ersten Blogartikel am 1. August 2005 sind über 1.200 Blogartikel dazugekommen – und eine glasklare Positionierung, eine starke Reputation und ein erfolgreiches Familien-Online-Business. Bloggen ist für mich Hobby, Leidenschaft und persönliche Weiterentwicklung. Und erst danach mein Akquisemotor und Umsatzbringer. Im Laufe meines 20-jährigen Blog-Abenteuers habe ich Begriffe geprägt, wie Content-Ängst und dynamisches Bloggen. Heute bin ich das beste Beispiel dafür, dass wir mit Persönlichkeit, Mut und Verletzlichkeit einen profitablen Blog aufbauen können, auch ohne den schwarzen Gürtel im Technik-Kungfu zu haben. Von der Festan(gst)stellung zum Leben in kreativer Freiheit: Dein Blog machts’s möglich!
Mehr über mich erfährst du hier!
29 Comments

Hallo Judith, sehr hilfreich dein Artikel und erstaunlich, was Claude alles kann. Besonders die Prompts, die du mit uns teilst, werden mir sehr helfen.
Wie mache ich es, wenn ich noch keinen Newsletter und keine Instagram-Postings selber geschrieben habe, dass Claude meinen Schreibstil erkennt? Klar habe ich schon so einige Blogs selber geschrieben.
Vielen Dank fürs Teilen!
Ich sage: Claude muss gar nicht so schreiben, wie ich es tue. Denn: Ich überarbeite sowieso jeden Textvorschlag, den mir Claude macht, so stark, dass davon fast nichts mehr übrig bleibt. Ich gebe selbst meine Stimme, meinen Stil und meine Anekdoten dazu. Claude gibt mir nur eine Grundlage, die es mir einfacher macht, loszulegen.
Hallo Judith, vielen Dank für diesen Artikel. Diesen habe ich mir gerade direkt abgespeichert und werde gleich ein paar Punkte davon ausprobieren.
Ich nutze Claude erst seit Kurzem, bin aber schon richtig begeistert. Besonders spannend finde ich übrigens die Kombination aus beiden KI-Tools: Ich starte manchmal mit ChatGPT für eine erste Rohfassung oder Ideensammlung und verfeinere das Ergebnis dann nochmal mit Claude. Das Resultat ist wirklich hervorragend. Die unterschiedlichen Stärken der beiden Tools ergänzen sich dabei super.
Eine Sache, die ich jedoch schade finde: Es gibt keine Möglichkeit, ChatGPTs direkt in Claude zu überführen. Ich habe einige GPTs aus verschiedenen Kursen und da ich keinen Zugriff auf die zugrundeliegenden Prompts habe, geht dieses Wissen leider verloren.
Ich habe auch ein paar GPTs von dir, Judith – hast du eine Idee, wie man die am besten in Claude überträgt? Teilst du die Prompts dazu, oder gibt es einen anderen Weg, den du empfiehlst? Das wäre für mich (und sicher für viele andere) super hilfreich.
Liebe Grüße,
Sophie
Super! Herzlichen Dank für diesen tollen Artikel. Ich lasse mir von der KI gerne bei der Recherche helfen. Und eine Bilder KI bastelt mir inzwischen Artikelbilder mit Yogaübungen. So ein großangelegter Relaunch wäre auch für mich nötig. Aber mal ehrlich: Die nächste Zeit wird für dich sehr arbeitsreich sein, oder?
Noch mal danke!
LG Sabiene
Liebe Judith,
vielen Dank für die Inspiration mit diesem Blogartikel. Ich bin BEGEISTERT! Ich habe schon seit längerem mit KI (v.a. ChatGPT) herumexperimentiert, aber die Möglichkeiten mit Claude und der Chrome-Erweiterung sind DER HELLE WAHNSINN!! Ich bin völlig aus dem Häuschen.
Ich hatte leider verschwitzt, bei meinen Blogartikeln Textauszüge zu schreiben und es wurde deshalb auf der Blog-Übersichtsseite immer der Anfang der Einleitung angezeigt. In den letzten Wochen habe ich händisch angefangen Textauszüge für meine veröffentlichten Artikel zu schreiben. Claude hat vorhin IN 7 MINUTEN: 1) alle Artikel ohne Textauszug herausgesucht 2) den Inhalt aller Artikel analysiert und 3) einen kurzen Textauszug in meinem Sprachstil geschrieben und direkt ergänzt.
Das ist wirklich eine neue Ära!!
VIELEN DANK!!
Liebe Judith!
Danke für diesen Artikel. Ich nutze zur Zeit noch ChatGPT, möchte aber gerne zu Claude wechseln. Dein Artikel bestärkt mich dazu, das in die Tat umzusetzen. Die Beispiele motivieren mich total, mehr bei Claude auszuprobieren.
Liebe Grüße
Anke
Liebe Judith,
vielen Dank für deine Anregungen.
Ich schließe mich allerdings dem Kommentar von Nina an und muss auch sagen, dass ich bei der Verwendung von KI, wie du sie hier beschreibst ein wenig Bauchweh habe.
Hauptsächlich geht es mir dabei um die Verwendung des KI-Agenten „Claude Cowork“.
Ich war neulich in einer Infoveranstaltung zu KI, wo von einem IT-Experten dringend vor der Verwendung von KI-Agenten gewarnt und abgeraten wurde. Warum? Wir geben damit direkt Zugriff auf unsere Rechner und, so wie du es hier beschreibst, sogar auf unsere Website. D. h. alle unsere Daten werden ausgelesen und auf den Servern verarbeitet. Für mein Verständnis stellt dies ein hohes Sicherheitsrisiko dar, das ich persönlich nicht eingehen möchte. Ausserdem lieben die großen Software-Unternhehmen dieser Welt diese KI-Agenten offensichtlich sehr, denn wir liefern ihnen mal wieder wertvolle Daten, Daten, Daten …
Ich fände es hilfreich, wenn du diese Aspekte in deinen Artikel aufnehmen könntest.
Lieben Gruß und danke,
Birgit Nora Schäfe
Hi Birgit! Ich sehe das so: Alle meine Blogartikel sind doch sowieso schon öffentlich, die wurden schon von allen KIs rauf und runter verarbeitet. Und: Ich habe vorher ein Backup gemacht, das ich an 2 verschiedenen Orten gespeichert habe. Da kann also nichts verloren gehen. Ja, da gibt es immer noch ein gewisses Risiko, aber ich finde, da kann jetzt nicht mehr so viel schiefgehen. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, voll in dieses Abenteuer einzutauchen. Bei mir überwiegt die Begeisterung und die Lust, dieses neue Tool jetzt kennenzulernen :-)
Hallo Judith!
Ich hoffe, ich nerve dich jetzt damit nicht, aber es geht beim Thema Datenschutz, das Birgit anspricht, um sehr viel mehr als um die Inhalte deiner Blogartikel. (Bei denen hast du Recht, die sind ja eh öffentlich bekannt.) Es geht um die Daten deiner Kunden und Leser. Deine WordPress-Installation enthält z. B. irgendwo in einer Datenbank MEINE Mailadresse.
Um hier einen Kommentar zu schreiben, musste ich die angeben. Da ich meine Website nicht angegeben habe, sieht ein Besucher deiner Website nur, dass ich Nina heiße, mehr nicht. Mit dem Zugang zu deinem WordPress kann Claude dagegen meine Mailadresse lesen und irgendwo auf einem Server lagern. Zusammen mit der Info, was ich für eine Meinung zu einem bestimmten Thema habe. (Mein Gehirnfasching schaut einmal über den großen Teich oder in die Geschichte und kreiert unschöne Szenarien.)
Dass dich KI mit ihren unglaublichen Möglichkeiten begeistert, verstehe ich. Und auch, dass das Thema für deine Leser super-heiß ist. Ich fände es mega-gut, wenn du nicht nur „Ich zeige euch, wie man mit KI bloggt“ zum großen Thema machst, sondern „Ich zeige euch, wie man mit KI bloggt und dabei datenschutztechnisch auf der sicheren Seite ist.“ Das Thema wird nämlich sehr bald noch heißer sein (wenn immer mehr Leute KI verwenden und immer mehr dadurch verursachte Datenlecks und Klagen auftauchen.)
Liebe Grüße /Nina
Das waren sehr wertvolle Hinweise, Nina, ich danke dir! Ich habe jetzt nach bestem Wissen und Gewissen einen Blogartikel zum Thema „Claude und Datenschutz/DSGVO für Blogger“ verfasst: https://judithpeters.de/claude-datenschutz-dsgvo-blogger Dieser Blogartikel ist Work in Progress und ich habe versucht, alle Punkte aus deinen Kommentaren aufzugreifen! Wenn du Feedback dazu hast, kommentiere gerne! Ich weiß deine Kommentare sehr zu schätzen!
Klar, das verstehe ich. Aber es geht mir tatsächlich nicht um Daten, wie z. B. Blogartikel, die klarerweise sowieso schon veröffentlicht sind, logisch, und um deren Datensicherung. Es geht mir vielmehr darum, dass man über einen Ki-Agenten nicht die gleiche Kontrolle behält, was der so tut, sondern ihm viel mehr Freiheiten gibt, als wenn ich selbst mit der KI prompte. Ich glaube es ist vielen nicht bewusst, dass ich einem Ki-Agent freien Zugriff auf meine Dateien gebe, oder eben sogar auf meine Website. Das macht mein System viel anfälliger für Eingriffe von aussen und alles, was sich auf meinem Rechner befindet. Ich gehe da sehr konform mit dem, was Nina in punkto Datenlecks schreibt. Und ich bin mir nicht sicher, ob jede:r User:in damit bewusst umgeht, sondern eben nur dem großen Hype folgt. Deswegen halte ich hier Aufklärung und Wissen für essentiell und finde, dass dies in einem Blogartikel wie diesem hier, nicht zu kurz kommen oder gar unerwähnt bleiben sollte. Den Datenhunger großer Konzerne hatte ich ja schon erwähnt (leider meist amerikanische Großkonzerne, die zu allem Übel auch noch den amerikanischen Präsidenten untersützen. Das ist übrigens auch mit ein Grund, warum ich ebenfalls zu Claude gewechselt habe, aber eben nicht mit der Anwendung des Ki-Agenten. However, es bleibt auf jeden Fall sehr spannend, wohin uns das in dieser immensen Geschwindigkeit noch alles führt.
Hallo Judith
Deine Begeisterung ist unglaublich ansteckend :-). Ich habe nun schon mehrmals gelesen, wie toll und unglaublich Claude sei. Bis jetzt habe ich mich vor der Umstellung gescheut. Immerhin habe ich mich mit „meinem“ ChatGPT angefreundet, er kennt mich und hilft mir so gut er kann… Und ich weiß so einigermaßen wie ihn prompten.
Und auch hatte ich irgendwie keine Lust, wieder etwas Neues zu lernen. Ich bin sehr offen für neue Dinge, aber manchmal ist es auch zu viel…
Aber dein Artikel hat mich überzeugt. Deinen Worten kann man sich nicht einfach nicht entziehen. Mein Plan für heute wird umgestellt. Meine Zeit geht in Claude. Ich spüre, wie meine Neugierde wächst und wächst…
Vielen Dank für den Motivationsschub.
liebe Grüße, Grit
Du kannst deine gesamte ChatGPT-Memory zu Claude rübernehmen ;-) Hier ist die Anleitung: https://claude.com/import-memory
spannende, was Du alles mit Cloude gemacht hast. Einiges davon habe ich mit ChatGpt gemacht. Du sicher auch. Es muss ja einen guten Grund geben, warum Du das alles über Claude schreibst. Ich werden ihn die Tage ausprobieren. Danke für die Hinweise. Ob ich ganz so mutig bin wie Du und ihn mit wordpress verbinde muss ich erst noch testen.
Ich mache das jetzt alles mit Claude, weil ChatGPT für mich dahingehend nicht so zugänglich war. Ich weiß nicht warum, aber ich wurde mit ChatGPT nie so richtig warm. Soweit ich weiß, hat ChatGPT diese Browser-Erweiterung nicht, sondern einen eigenen Browser, mit dem diese Funktionen möglich sind. Das war für mich irgendwie zu umständlich.
Meine Claude-Begeisterung basiert auf Zugänglichkeit, Niedrigschwelligkeit und Design (ich finde Claude Cowork ist einfach eine schöne Anwendung, die ich gerne bediene). Und es ist auch eine Frage der Ethik. Mir ist da Claude einfach viel sympathischer als ChatGPT.
Mensch Judith, dir ist hoffentlich bewusst wieviel Stunden ich nun damit verbringen werde, um zu schauen was Claude für mich alles machen kann 🤣🤭. Mega gute Ideen!
Ich bin mir sicher, Claude kann SEHR VIEL für dich machen 😄 Gerade für Menschen, wie uns, die schon sehr viel produziert haben, ist Claude mMn ein Segen: Plötzlich kann ich mit einem Fingerschnippen Ordnung in meinen Download-Ordner bringen, meine Kategorien aufräumen, hunderte Blogartikel zusammenführen – BOAH, wie geil! Das sind halt alles so dämlich-repetitive Tätigkeiten, die mein Scanner-Brain killen würden!
Judith, ich lese das und denke: aha, also nicht nur ich. Ich bin genauso kreativ und begeistert wie du.
ChatGPT ist gelöscht. Claude fühlt sich an wie mit jemandem arbeiten, nicht für jemanden diktieren.
Was ich damit gemacht habe: Contentstrategie aufgebaut, Blogartikel als WordPress-HTML, 45 Pinterest-Beschreibungen in meinen echten Ton gebracht, ein Workbook als PDF, Notion aufgeräumt, und vieles mehr. Alles in einem Gespräch.
Und ja, ich bin Umsetzungs-Mentorin. Ich helfe Menschen aus dem Feststecken. Ausgerechnet ich steckte bei «ich kann leider nicht programmieren» fest. Das ist weg.
Aber hier ist was mich wirklich beschäftigt: Viele werden das lesen und denken, tolles Tool, endlich schneller. Stimmt. Gleichzeitig merke ich täglich, was KI nicht kann. Den Moment erkennen, wo jemand feststeckt weil es Angst ist und nicht Zeitmangel. Spüren, ob jemand gerade Arschtritt oder Wärme braucht. Das bleibt Menschenarbeit. Und genau deshalb werden Experten mit echtem Blick nicht überflüssig. Sie werden endlich von dem Kram befreit, der nie zu ihrer Arbeit gehört hat.
Klare Grüsse aus der Schweiz, Diana
Wow, Diana, was für coole Claude-Moves! Das mit Pinterest werde ich auch ausprobieren (sobald mein Limit sich wieder erholt hat 😄). Du arbeitest mit Notion? Dieses Tool nutze ich (noch) nicht. Wofür nutzt du Notion?
Und ja, ich weiß genau, was du meinst: Früher sind auch bei mir viele Projekte gescheitert an „Ich kann nicht programmieren“. Und jetzt tun sich plötzlich zig Möglichkeiten auf. Das ist echt krass und lässt meine Kreativität explodieren! Was ich jetzt alles umsetzen könnte!
:-)) ich fühle es total. Ja Notion war lange ein rotes Tuch für mich, und eines Tages hat es Klick gemacht, Liebe auf den 3.Blick. Mit der Erweiterung auch da mittels Agenten und KI meine Datenbanken zu bauen und alles etwas besser zu strukturieren und zu speichern. Und das beste was Chatty nicht konnte, Claude und Notion können Hand in Hand zusammen arbeiten.
Liebe Judith,
auf dem linken Bildschirm arbeitet Claude gerade und auf dem rechten Bildschirm lese ich deinen Blogartikel. Gut, dass Claude das noch nicht für mich kann. Dank deiner Idee kann ich jetzt aber zuschauen, wie Claude 33 Blogartikel meiner gecrashten Webseite in der Wayback-Machine ausfindig gemacht hat und sie mir gerade extrahiert und für einen WordPress-Import vorbereitet. Ich bin begeistert. Was für eine Zeitersparnis! :-)
Und mit der gewonnenen Zeit kann ich einen neuen Blogartikel schreiben – ohne KI. Denn da detoxe ich gerade, was das angeht.
Liebe Grüße
Susanne
Ah, dann funktioniert das mit der Wayback-Machine? 33 auf einen Schlag, statt ein Blogartikel pro Monat – WOW! Dann haben wir jetzt hier ja ein perfektes Anwendungsszenario für Blogger, Susanne! Magst du mir noch sagen, wie der Prompt an Claude hieß? Dann könnte ich das hier in meinem Blogartikel aufnehmen! 🤩
Und: Happy KI-Detoxing :-)
Hallo Judith!
Ich liebe deine Artikel, deinen Stil und deine Inhalte. Sehr sehr oft komme ich aus dem Lachen, Nicken und „Mich-ertappt-fühlen“ nicht heraus. Das hier ist der erste Artikel, bei dem ich sehr gemischte Gefühle habe. Das liegt nicht an dir, sondern grundsätzlich an der Verwendung von KI.
Einerseits „Boah, wie einfach das alles plötzlich ist“, andererseits „Boah, wie sinnlos/wertlos mir meine eigene Arbeit und meine Fähigkeiten (als Übersetzerin) plötzlich vorkommen“. Und nicht nur mir, sondern auch immer öfter meinen Kunden, die die Ergebnisqualität leider nicht immer beurteilen können.
Danke, dass du darauf hinweist, dass man nur bestimmte Abläufe an die KI delegieren sollte. Könntest du irgendwann einen Artikel zum Thema Datenschutz und Claude schreiben? Muss ich z.B. meine Kunden um Erlaubnis fragen, wenn ich Claude Dokumente auf meinem Computer sortieren lasse und diese Kundendaten enthalten können?
Ich kann dein Gefühl sehr gut verstehen, Nina! Als ehemalige Werbetexterin gehöre auch ich zu der Jobgruppe, die von der KI maximal bedroht ist. Aber zum Glück haben wir Möglichkeiten:
1. Wir können unsere Dienstleistungen mit weiteren Services aufwerten, die nicht so KI-gefährdet sind, z. B. mit einer sehr spezialisierten Beratung oder mit der Ausführung des Projekts.
3. Wir framen unser Angebot bewusst „traditionell“ und „hand on“. Ich bin mir sicher, dass das immer eine Zielgruppe haben wird, so wie ja auch heute immer noch Manufakturen existieren, die bewusst nicht auf maschinelle Massenproduktion setzen und sehr erfolgreich sind.
Die 3. Möglichkeit, die ich sehe: Statt einer Dienstleistung verkaufen wir unser Wissen. Das war mein Weg: Von der Texterin zur Onlineunternehmerin, die Blogkurse launcht. Und damit meine ich nicht nur, dass wir unser berufliches Wissen verkaufen, sondern z. B. unser Wissen rund um unser Hobby bzw. unsere Leidenschaft. Ich z. B. überlege immer wieder, ob ich nicht doch meinen Handstandkurs richtig launchen/durchführen sollte.