Ein rasend schneller Monat – und das, obwohl ich so oft am See, in den Bergen und im Freibad war. Die KI transformiert sich durch mein Leben und stellt alles infrage – aber auf eine gute Art. Der Mai war ein Monat der schöpferischen Zerstörung. Denn: Ich dachte, mein Sommer 2026 sei geplant – bis ich Ende Mai alles umgeschmissen habe und ein ganz neues Angebot kreiert habe: Die Summer Blogging School! Diese Geschwindigkeit, das Unvorhersehbare und leicht Chaotische der KI-Ära liegen mir sehr. Ich spüre: ich bin wie gemacht wie für die Explosion der kreativen Möglichkeiten.
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KI-Deepdive in Double your List
Im März 2026 habe ich angefangen, mich intensiv mit agentischer KI zu beschäftigen. Sehr schnell habe ich erkannt, wie ich das als Bloggerin für mich nutzen kann. Und so war mich dann auch schnell klar, dass ich KI unbedingt in meinen nächsten Kurs einbauen muss: In Double your List, meinen Newsletter- und Listbuilding-Kurs, in dem wir unseren Newsletter optimieren und ein Freebie entwickeln, um unsere Newsletter-Liste wachsen zu lassen. Ursprünglich hatte ich die Kurs-Inhalte ganz klassisch geplant: Ja, wir würden dort mit KI arbeiten, aber eher als Ideen- und Feedback-Geber von außen. Wie wir das halt kennen, vom Chatfenster bei ChatGPT. Wir schreiben dort etwas rein oder fragen etwas und bekommen eine Antwort, die wir dann aber immer noch selbst kopieren und irgendwo einfügen müssen. Bei Claude Cowork funktioniert das alles anders: Es kann etwas selbst umsetzen – der helle Wahnsinn! Und so habe ich alle Inhalte von Double your List komplett neu gedacht und erstellt. Ich habe Skills erstellt, wie z. B. den Newsletter-Optimier-Skill und habe meinen Teilnehmern gezeigt, wie sie mit Claude agentisch komplexe Dinge umsetzen können. Im Mai hieß das vor allem: Ein Freebie erstellen und die technischen Abläufe drumherum aufsetzen. Und da gibt es mit Claude Design und Claude Cowork ganz neue Möglichkeiten, die vor einem halben Jahr noch vollkommen fern meiner Realität waren. Ein absoluter Wow-Moment in „Double your List“ war in Woche 4, als ich gezeigt habe, wie wir mit Claude Design auf Grundlage eines Blogartikes ein Freebie erstellen können – in 10 Minuten.
Double your List fiel genau in die Zeit, in der ich mich maximal intensiv mit KI beschäftigt habe und mittendrin war in meiner eigenen Lernreise. In der ich eine sehr steile Lernkurve hatte. Ich wusste, ich musste diesen Kurs, den ich ursprünglich „klassisch“ konzipiert habe, neu gestalten, obwohl ich schon mittendrin im Launch war. Anfangs habe ich „Double your List“ als klassischen Newsletter- und Listbuilding-Kurs beworben. Dann wurde mir aber schnell klar, dass das eigentlich ein KI-Kurs ist, bei dem das Fokusthema auf dem Newsletter liegt. Ich wusste auch: Viele Leute (inklusive mir) lernen KI am besten an konkreten Aufgaben. Und der eigene Newsletter ist für viele eine Aufgabe, die sie lange vernachlässigt haben – und die deshalb umso drängender auf Erledigung pocht. Also: Das ideale Lernfeld für KI!
Weil ich in meiner Kommunikation anfangs selbst nicht so klar war (war „Double your List“ jetzt ein Newsletter-Kurs oder ein KI-Kurs, bei dem der Fokus auf dem Newsletter liegt?), war das Framing dieses Launches nicht so klar. Ich habe Feedbacks bekommen, wie „Ich will keinen KI-Kurs, ich will einen Newsletter-Kurs!“ – und ich wusste: das kann man nicht mehr voneinander trennen. Und ich wusste auch: AI or nothing! Es gibt für mich als kreative Person und dynamische Bloggerin keinen Weg mehr zurück! KI wird zwangsläufig unsere Arbeitsprozesse transformieren. Die Frage ist nur, wann wir auf den KI-Zug aufspringen – und wie souverän, umfassend und kreativ wir KI nutzen.
Ich habe im Mai gelernt: Ja, ich will KI intensiv nutzen, weil es mir Dinge ermöglicht, die bisher nicht möglich waren. Und zugleich ist es mein Ziel, mit KI souverän kreativ zu sein. Ich will nicht die KI meine Blogartikel schreiben lassen. Ich will der KI nicht die Ideen-Entwicklung überlassen. Ich will selbst Konzepte entwickeln, Ideen schleifen, kreativ sein. Denn das macht mir Spaß! Und: Das ist die Aufgabe eines Kreativdirektor. Früher, als ich Studentin und Festan(gst)gestellte in Werbeagenturen war, war das mein Traumberuf: Kreativdirektor bzw. Creative Director. Also: Der kreative Kopf, der die Ideen entwickelt oder auswählt. Und der dann ein Team hat, das diese Ideen umsetzt. Heute, in der KI-Ära werden wir alle zu Creative Directors unseres Lebens. Und die KI ist unser Team, das die Umsetzung übernimmt. Wir müssen lernen, gute Ideen schnell zu erkennen. Und wir müssen uns trauen, schnelle Entscheidungen zu treffen. Denn in der KI-Ära ist Schnelligkeit ein wichtiger Erfolgsfaktor. All das wurde mir im Mai 2026 nochmal richtig klar.
Neues Format: Summer Blogging School
Die intensive Arbeit mit KI in „Double your List“ hat meine Pläne für den Sommer über den Haufen geworfen. Ich wollte in Double your List mit gutem Beispiel vorangehen und, wie meine Teilnehmer, ein Freebie erstellen. Klar, habe ich anfangs gedacht, dass mein Freebie ein KI-Starter-Set für Blogger wäre. In diesem Freebie-Prozess wurden mir aber einige Dinge klar: Es wird Zeit für meinen ersten, richtigen KI-Kurs für Blogger. Aber je länger ich darüber nachdachte, umso klarer wurde mir, dass ich diesen Kurs schon längst habe. Er heißt: The Content Society. Hier habe ich schon meine KI-Starter-Workshops gemacht und hier nutzen jetzt viele schon Claude Cowork, um großartige Blogartikel zu schreiben und um ihre Webseiten zu optimieren. Hier zeige ich regelmäßig schon, wie ich KI nutze und ermutige meine Kursteilnehmer, sich ebenfalls mit KI zu beschäftigen. Es braucht keinen neuen KI-Kurs, es braucht ein Re-Framing meines bestehenden Kurses!
Und dann war mir klar: Ich mache im Sommer einen KI-Launch, also eine Challenge oder eine Workshop-Reihe rund um „KI für Blogger“. Nachdem ich mich viel mit Claude Witticke ausgetauscht habe, Näh-Queen und mein Best-Mastermind-Buddy, habe ich beschlossen: Ich mache im Juli 2026 meine erste Summer Blogging School – in kreativer Anlehnung an ihre Summer Näh School, die sie jetzt schon zum 6. Mal durchführt! 😮 Durch den ganzen Juli hindurch mache ich (mindestens) 5 KI-Workshops, die wichtige Themen für Blogger abdecken: Blogartikel mit KI schreiben (und, gell, dabei souverän kreativ bleiben), Skills erstellen für Newsletter & Co., SEO/GEO und die neuen Regeln der Sichtbarkeit, Claude Design und, klar, Markenentwicklung und Positionierung in der KI-Ära. Ein paar weitere potentielle Themen habe ich noch im Hinterkopf und werde sie eventuell im Juli zwischen die offiziellen Workshops einstreuen: KI als Alltags-Helfer bei Neurodivergenz, Content-Repurposing – ach, die Liste ist lang!
Mittendrin im Sturm der (hoffentlich) schöpferische Zerstörung durch KI
Als Werbetexterin und Bloggerin gehöre ich zur Berufsgruppe, die als erstes von der neuen KI „gefressen“ wurde. Die erste Welle, als ChatGPT 2023 in den Massenmarkt hineinexplodierte, traf besonders Texter, Übersetzer, Journalisten, Autoren und Lektoren. Also alle, die direkt mit Text arbeiten.
Ich habe gesehen, wie meine früheren Agentur-Wegbegleiter zuerst in Kurzarbeit geschickt wurden, nur um dann einige Monate später gekündigt zu werden und sich dann neue berufliche Nischen suchen zu müssen. Auch diejenigen, die selbst eine Agentur gegründet haben, kamen in Bedrängnis und sind teilweise konkurs gegangen. Freiberufliche Texter bekommen weniger Aufträge, außer, sie positionieren sich als gewiefte Prompts-Engineers. Kunden kündigen ihren Werbeagenturen und nutzen die KI, um Designs und Kampagnen in verschiedene Formate zu adaptieren und umzutexten – auch wenn das Ergebnis dann oft nicht ideal ist. Aber hey, vielen Leuten ist eine 80 % Lösung genug – das müssen wir akzeptieren und lernen, damit umzugehen. Die Linguisten, die die Sprachlern-App Duolingo groß gemacht haben, wurden gekündigt, weil ab sofort eine KI die Lektionen erschafft und übersetzt. Und klar, Blogartikel kann jetzt ja auch jeder mit einem Klick schreiben. Jetzt im Mai hat sich diese Entwicklung nochmal verschärft.
Fakt ist: Schreibende und kreative Dienstleistungen stehen in der KI-Ära massiv unter Druck. KI senkt die Kosten für solides Mittelmaß in fast jeder Disziplin gegen null. Jetzt ist die große Frage: wie gehen wir damit um? Mein Gefühl sagt mir, die Antwort heißt: Radikale Kreativität. In der KI-Ära engagiert man keinen mittelmäßigen SEO-Spezialisten und auch keinen durchschnittlichen Texter mehr. Denn diese Leistung erbringt jetzt die KI – quasi kostenlos. Als ehemalige Werbetexterin und mit meiner Agenturerfahrung habe ich so ein Gefühl, welche Kompetenzen in Zukunft noch eine lukrative Nische bieten könnten. Was wir als Kreative heute brauchen, ist:
- Ein starker Entscheidungsmuskel. Wir brauchen ein gutes Urteilsvermögen, ein gutes Auge für Design und Potential. Geschmack und Stil machen aus den typisch-generischen Claude-Design-Entwürfen etwas wirklich Neues und Originelles. Wir müssen lernen, Gut von Mittelmäßig zu unterscheiden.
- Die Fähigkeit, die Umsetzung zu orchestrieren. Also: Aus vielen KI-Ergebnissen über verschiedene Bereiche hinweg etwas Stimmiges und Eigenständiges zu bauen. Und zwischendrin nicht den Faden zu verlieren und immer das große Ganze im Blick zu haben.
- Mut zur kreativen Spitze. Am vorderen Rand eines Fachs, wo es noch keine Trainingsdaten gibt und Probleme wirklich neu sind, gewinnt nach wie vor der Mensch mit tiefer Expertise. Das trifft aber nur auf die obersten paar Prozent eines Feldes zu.
Oder, um es zusammenfassen: Wir werden in der KI-Ära alle zu Creative Directors.
Während ich meinen Mai-Rückblick noch schreibe, kannst du deinen hier schon hinterlassen:

ÜBER MICH: Blog like nobody’s reading! Das ist meine Philosophie, mit der ich mein Content-Imperium aufbaue. Seit meinem ersten Blogartikel am 1. August 2005 sind über 1.200 Blogartikel dazugekommen – und eine glasklare Positionierung, eine starke Reputation und ein erfolgreiches Familien-Online-Business. Bloggen ist für mich Hobby, Leidenschaft und persönliche Weiterentwicklung. Und erst danach mein Akquisemotor und Umsatzbringer. Im Laufe meines 20-jährigen Blog-Abenteuers habe ich Begriffe geprägt, wie Content-Ängst und dynamisches Bloggen. Heute bin ich das beste Beispiel dafür, dass wir mit Persönlichkeit, Mut und Verletzlichkeit einen profitablen Blog aufbauen können, auch ohne den schwarzen Gürtel im Technik-Kungfu zu haben. Von der Festan(gst)stellung zum Leben in kreativer Freiheit: Dein Blog machts’s möglich!
Mehr über mich erfährst du hier!


Der Mai war schon so fix rum, jetzt rennt auch schon der Juni 😉 Ich komme gar nicht hinterher. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die Summer Blogging School und bin ganz gespannt.
Der Mai ging wirklich rasend schnell vorüber und die Ideen sprudelten auch bei mir nur so. Es ist unglaublich viel entstanden, was nun auch nach und nach sichtbar wird.
Der Mai bietet Chancen, Veränderungen und Lust auf Neues oder Altes. Die Idee des etwas anderen Rückblicks ist echt toll und hab ich gerne umgesetzt.
Bei mir ist der Mai auch ziemlich gerast und ich durfte auch einiges umschmeißen. Gleichzeitig geht es mir sehr ähnlich: Ideen für meine Arbeit kommen mit einer so rasanten Energie… und an dieser Stelle bin ich enorm dankbar für KI als eine Art Sparringspartner, um diese Ideen schneller in konkrete Konzepte & nächste Schritte umsetzen zu können.
Ja, der Mai ist wirklich gerast! Ich bin schon sehr gespannt auf Deine Summer Blogging School und was Du mit Deinem Tempo und Deiner Energie sonst noch für uns hast ☺️💃 Auf in den Endspurt – in Bremen starten am 2.7. schon die Sommerferien! Herzliche Grüße, Sona